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Geschwindigkeitsüberschreitung:

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Droht Bußgeld, Punkte oder Fahrverbot?

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Geschwindigkeitsüberschreitung: Was können wir für Sie tun?

  • Zahlen Sie das Bußgeld nicht ungeprüft
  • Machen Sie keine Angaben ohne Rücksprache mit uns gehalten zu haben
  • Wir legen für Sie Einspruch gegen den Bußgeldbescheid ein
  • Wir haben Anspruch auf Einsichtnahme in die Ermittlungsakte, aus der sich ergibt, ob die Messung ordnungsgemäß und den Vorschriften entsprechen erfolgt ist
  • Viele Geschwindigkeitsmessungen sind fehlerhaft
  • Wir kennen die Fehlerquellen der Messverfahren
  • U.U. gelingt es uns, dass das Verfahren eingestellt wird oder dass von dem Fahrverbot abgesehen wird oder das Verfahren so lange herausgezögert werden kann, dass das Fahrverbot im Urlaub angetreten werden kann

Geschwindigkeitsüberschreitung: Drohen Bußgeld, Punkte oder Fahrverbot?

Bei Geschwindigkeitsüberschreitungen unterscheidet der Bußgeldkatalog zwischen denen, die innerhalb geschlossener Ortschaften und denen, die außerhalb erfolgen. Innerorts sind die Bußgelder sowie die verhängten Fahrverbote höher, da dort das Unfallrisiko größer ist.

Geschwindigkeitsüberschreitung innerhalb geschlossener Ortschaft

In Deutschland gelten für Pkw als zulässige Höchstgeschwindigkeit innerhalb einer geschlossenen Ortschaft 50 Km/h. Ausnahmen hiervon sind verkehrsberuhigte Zonen oder Spielstraßen. Hier kann die zulässige Geschwindigkeit 30 km/h betragen bzw. auf Schrittgeschwindigkeit reduziert werden.

Jedoch darf nur so schnell gefahren werden, dass das Fahrzeug ständig beherrscht wird. Die Geschwindigkeit ist insbesondere den Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterverhältnissen sowie den persönlichen Fähigkeiten und den Eigenschaften von Fahrzeug und Ladung anzupassen. Beträgt die Sichtweite durch Nebel, Schneefall oder Regen weniger als 50 m, darf nicht schneller als 50 km/h gefahren werden, wenn nicht eine geringere Geschwindigkeit geboten ist. Es darf nur so schnell gefahren werden, dass innerhalb der übersehbaren Strecke gehalten werden kann. Auf Fahrbahnen, die so schmal sind, dass dort entgegenkommende Fahrzeuge gefährdet werden könnten, muss jedoch so langsam gefahren werden, dass mindestens innerhalb der Hälfte der übersehbaren Strecke gehalten werden kann.

Wer ein Fahrzeug führt, muss sich gegenüber Kindern, hilfsbedürftigen und älteren Menschen, insbesondere durch Verminderung der Fahrgeschwindigkeit und durch Bremsbereitschaft, so verhalten, dass eine Gefährdung dieser Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen ist.

Geschwindigkeitsbegrenzungen werden in der Regel durch Verkehrszeichen oder am Ortseingang durch die Ortstafel angeordnet. Die gefahrene Geschwindigkeit ist von dem Fahrzeugführer so einzurichten, dass bei Passieren des geschwindigkeitsbegrenzenden Verkehrszeichens die danach geltende Höchstgeschwindigkeit nicht überschritten wird. Gleichwohl ist in der Rechtsprechung anerkannt, dass es eine Messtoleranz (von in der Regel mindestens 50 m) hinter dem Ortseingangsschild anzunehmen ist, wenn die Verkehrsteilnehmer dies unter Berücksichtigung der konkreten Umstände erwarten durften.

Geschwindigkeitsüberschreitungen innerorts von bis zu 20 km/h kosten maximal 35 Euro, ab 21 km/h Überschreitung werden 80 Euro Bußgeld und ein Punkt fällig. Ab 31 km/h zu viel auf dem Tacho steigt das Bußgeld auf 160 Euro, es werden zwei Punkte eingetragen und der Fahrer erhält einen Monat Fahrverbot.

InnerortsBußgeld / Punkte / Fahrverbot
bis 10 km/h 15€ / - / -
11 bis 15 km/h 25€ / - / -
16 bis 20 km/h 35€ / - / -
21 bis 25 km/h 80€ / 1 / -
26 bis 30 km/h 100€ / 1 / -
31 bis 40 km/h 160€ / 2 / 1 Monat
41 bis 50 km/h 200€ / 2 / 1 Monate
51 bis 60 km/h 280€ / 2 / 2 Monate
61 bis 70 km/h 480€ / 2 / 3 Monate
über 70 km/h 680€ / 2 / 3 Monate

Geschwindigkeitsüberschreitung außerhalb geschlossener Ortschaft

Außerorts beträgt die zulässige Höchstgeschwindigkeit für Personenkraftwagen sowie für andere Kraftfahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht bis 3,5 t 100 km/h. Darüber hinaus gibt es auf den Autobahnen eine Richtgeschwindigkeit von 130 km/h, also keine definierte generell maximal zulässige Geschwindigkeit.

Geschwindigkeitsüberschreitungen außerorts bis 20 km/h kosten 30 Euro, ab 21 km/h steigt das Bußgeld auf 70 Euro und es wird ein Punkt eingetragen, ab 26 km/h 80 Euro und ein Punkt, ab 31 km/h 120 Euro sowie ein Punkt und ab 41 km/h zu viel werden sogar 160 Euro fällig, zwei Punkte eingetragen und der Fahrer erhält einen Monat Fahrverbot.

InnerortsBußgeld / Punkte / Fahrverbot
bis 10 km/h 10€ / - / -
11 bis 15 km/h 20€ / - / -
16 bis 20 km/h 30€ / - / -
21 bis 25 km/h 70€ / 1 / -
26 bis 30 km/h 80€ / 1 / -
31 bis 40 km/h 120€ / 1 / -
41 bis 50 km/h 160€ / 2 / 1 Monate
51 bis 60 km/h 240€ / 2 / 1 Monate
61 bis 70 km/h 440€ / 2 / 2 Monate
über 70 km/h 600€ / 2 / 3 Monate

Bei zwei Geschwindigkeitsüberschreitungen innerhalb eines Jahres von mehr als 26 km/h droht ein Fahrverbot.

Geschwindigkeitsüberschreitung mit einem Lkw

In der Straßenverkehrsordnung ist festgelegt, dass alle Kraftfahrzeuge, also neben dem Pkw auch Lkw ab 3,5 bis 7,5 und über 7,5 Tonnen Gesamtmasse sowie (Kraft-) Omnibusse, in geschlossenen Ortschaften maximal 50 km/h fahren dürfen.

Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung drohen innerorts bis 20 km/h 80 Euro und ein Punkt. Ab 26 km/h drohen sogar 140 Euro, zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot.

InnerortsBußgeld / Punkte / Fahrverbot
bis 10 km/h 20€ / - / -
11 bis 15 km/h 30€ / - / -
16 bis 20 km/h 80€ / 1 / -
21 bis 25 km/h 95€ / 1 / -
26 bis 30 km/h 140€ / 2 / 1 Monat
31 bis 40 km/h 200€ / 2 / 1 Monat
41 bis 50 km/h 280€ / 2 / 2 Monate
51 bis 60 km/h 480€ / 2 / 3 Monate
über 60 km/h 680€ / 2 / 3 Monate

Auf einspurigen Land- und Bundesstraßen dürfen Lkw mit 3,5 bis 7,5 Tonnen zulässiger Gesamtmasse und Omnibusse 80 km/h fahren. Für Lkw mit mehr als 7,5 Tonnen Gesamtmasse sind hier maximal 60 km/h erlaubt. Letzteres gilt auch für Omnibusse, die nicht allen Insassen einem Sitzplatz bieten.

Auf Autobahnen oder Kraftstraßen, deren Fahrspuren deutlich voneinander getrennt sind, dürfen Lkw über 3,5 t sowie Omnibusse ohne Anhänger 80 km/h fahren. Omnibusse, die bestimmte Voraussetzungen erfüllen, dürfen dort auch 100 km/h fahren.

Außerorts sind bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung ab 21 km/h 80 Euro und ein Punkt und ab 31 km/h 200 Euro, 2 Punkte und ein Monat Fahrverbot fällig.

AußerortsBußgeld / Punkte / Fahrverbot
bis 10 km/h 15€ / - / -
11 bis 15 km/h 25€ / - / -
16 bis 20 km/h 70€ / 1 / -
21 bis 25 km/h 80€ / 1 / -
26 bis 30 km/h 95€ / 1 / -
31 bis 40 km/h 160€ / 2 / 1 Monat
41 bis 50 km/h 240€ / 2 / 1 Monat
51 bis 60 km/h 440€ / 2 / 2 Monate
über 60 km/h 600€ / 2 / 3 Monate

Geschwindigkeitsüberschreitung in der Probezeit

Wird ein Fahranfänger während der Probezeit mit mehr als 20 km/h geblitzt, so verlängert sich diese um weitere zwei Jahre. Neben dem Bußgeld wird zudem ein Aufbauseminar angeordnet.

Wie werden Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt?

Zunächst werden Geschwindigkeitsverstöße mittels technischer Messverfahren festgestellt, so etwa durch:

  • Lasermessung
  • Radarmessung
  • Lichtschrankenmessung
  • Passive Lichtsensoren
  • Stationäre Messgeräte mit Fahrbahnsensoren verschiedener Art
  • Videobrückenmessungen verschiedener Art
  • Nachfahren durch Videofahrzeuge

Die Geschwindigkeitsüberschreitung kann auch mittels Auswertung der Aufzeichnungen eines EG-Kontrollgerätes oder eines sonstigen Fahrtenschreibers festgestellt werden.

Vorsatz und Fahrlässigkeit bei der Geschwindigkeitsüberschreitung

Die Abgrenzung von Vorsatz und Fahrlässigkeit in Bußgeldverfahren ist äußerst praxisrelevant. Die Feststellung ist gerade für die Rechtsfolgen von Bedeutung: Die genannten Regelsätze gelten im Bereich der Geschwindigkeitsüberschreitung nur für Fahrlässigkeitstaten.

Nimmt der Tatrichter nämlich eine vorsätzliche Begehung an, so wird in der Regel die Geldbuße zu erhöhen und ein Absehen von einem Regelfahrverbot wegen beruflicher oder sonstiger (unverhältnismäßiger) Härten kaum möglich sein.

Für die Feststellung des Vorsatzes bei Geschwindigkeitsüberschreitungen muss der Tatrichter Tatsachen feststellen, aus denen zweifelsfrei entnommen werden kann, dass entweder dem Betroffenen klar war, dass er eine erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitung begangen hat oder dass er dies jedenfalls billigend in Kauf genommen hat, so z.B. wenn der Betroffene einräumt, dass er in Eile gewesen sei, die Strecke gekannt habe und/oder seine Geschwindigkeitsüberschreitung erkannt habe. Daher machen Sie keine Angaben zur Sache ohne mit uns Rücksprache gehalten zu haben.

 

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